GfK: Die meisten Einkäufe werden spontan entschieden
25.03.2009 08:4830.03.2009 | Customer Relationship Management
Kaufentscheidungen werden von den Verbrauchern größtenteils erst im Geschäft getroffen. Die Store-Effect-Studie der GfK Marktforschung zeigte, dass knapp 70 Prozent der Kaufentscheidungen am PoS fallen.
Jeder dritte Verbraucher plant seinen Einkauf vor dem Betreten des Supermarktes und jeder zweite informiert sich vorab über aktuelle Angebote. Der größte Teil der Einkäufe (fast 40 Prozent) sind jedoch Spontankäufe, die vorab nicht beabsichtig waren.
Die Befragung von Verbrauchern vor und nach dem Betreten des Geschäfts zeigten, dass nur 30 Prozent sich vorab für eine Marke entscheiden und diese dann auch geplant einkaufen. Bei 15 Prozent der Kaufakte legen sich die Verbraucher vorab nur auf eine Warengruppe fest und entscheiden sich erst am Regal für ein spezielles Angebot. Bei weniger als 10 Prozent der Kaufakte legte sich der Kunde vorab auf eine bestimmte Marke fest, wich später aber auf ein Konkurrenzprodukt ausgewichen. Ob ein Produkt auch wie geplant gekauft wird, hängt von der Markenstärke ab. Bei sechs von zehn geplanten Einkäufen liegt eine festgelegte Markenpräferenz zugrunde. (ct)
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