Die Anzahl der Standorte im österreichischen Einzelhandel ist insgesamt rückläufig
29.04.2010 09:35Die Anzahl der Standorte im österreichischen Einzelhandel ist insgesamt rückläufig: In 700 Gemeinden in Österreich gibt es keinen Supermarkt. Der Lebensmittelhandel deckt 70 Prozent der Gemeinden und 92 Prozent der Bevölkerung mit seinem Angebot ab. Bei den Gemeinden ohne Standort eines sogenannten filialisierten Marktteilnehmers handelt es sich um bevölkerungsarme Gemeinden, insbesondere in der Steiermark (mehr als 221 Gemeinden), in Niederösterreich (146) und in Oberösterreich (125). Da geht aus einer Erhebung von RegioData Research von heute, Dienstag, hervor. Als filialisierte und organisierte Marktteilnehmer werden solche bezeichnet, die mehr als fünf Standorte und eine überregionale Bedeutung in Österreich haben. Der Umsatzanteil dieser Handelsketten mit ihren in Summe 5.130 Geschäften erreicht hierzulande rund 98 Prozent.
Auch im filialisierten Lebensmittelhandel. Im Vergleich zu 2009 gibt es heuer mehr als 100 filialisierte Geschäfte weniger. Zuletzt schritt die Konsolidierung des Marktes durch die Übernahme von Adeg-Filialen durch Rewe und Spar sowie durch die Schließung von Zielpunkt-Geschäften in Salzburg voran. Die großen Handelsketten expandierten nur noch punktuell und investierten immer stärker in die Optimierung des bestehenden Filialnetzes, erklärt Mark Ruhsam, Marketingleiter von RegioData Research.
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